Auf diesem Rasen stand einst die Eidlitzer Synagoge |
Die Synagoge in Eidlitz von Pawel Frýda |
Lied: Nun danket all und bringet Ehr
| Nach Eidlitz kamen die ersten jüdischen Familien schon in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im Jahre 1464 siedelten sich auch verbannte Juden aus Brüx und dem nahen Komotau an. Um das Jahr 1700 lebten in Eidlitz etwa 40 Familien. Im Jahre 1809 waren 597 Einwohner in Eidlitz jüdischen Glaubens. |
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Rabbiner Israel Weiss
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| Der Bau der Synagoge begann wahrscheinlich im Jahre 1694. Im Anbau befand sich die Wohnung des Rabbiners und etliche Schulräume. Im 18. und 19. Jahrhundeert wurde hier viel umgebaut, angebaut und restauriert. Zu Gottesdienstzwecken diente die Synagoge bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. |
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Im Jahre 1920 (?)
wurde sie abgerissen. In den Jahren 1954 - 58 wurden auch viele Häuser des Ghettos
eingeebnet. Umgebaut wurden etwa 1/4 der Häuser. Auf dem Gebiet steht heute die
Grundschule., umgeben von Grünflächen.
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| Der neue jüdische Friedhof befindet sich 200 Meter nördlich des Schulgeäudes. Dieser Friedhof wurde 1864 auf einer Fläche von 2.634 m² angelegt. Erhalten ist heute nur noch der Zaun. 2004 wurden 16 Gräber erwähnt, heute sind es nur noch 5. Der Anblick auf die ehemaligen Grabstätten wirkt sehr traurig... |