Hochamt 2016 - Der Sudetendeutsche Heimatkreis Komotau

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Das Jahr 2016 > Wallfahrt nach Quinau 2016
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Deutsche Wallfahrt
nach Quinau 2016
Quinauer Wallfahrt 2016

Der zweite Sonntag im Juli ist der Wallfahrtstag der deutschen Landsleute in Quinau. Es gehört seit Jahren zum Programm unserer Komotauer, am Tage nach der Gedenkstunde an der „Gedenkstätte 9, Juni 1945“ in Deutschneudorf nach Quinau zu wallfahren, so wie es einst unsere Vorfahren aus Komotau und den umliegenden Dörfern getan haben. Im Geiste waren sie mit uns, denn die Gedanken an die alten Zeiten kehren hier besonders stark zurück.
Es war wieder ein wunderschöner Sommertag im Erzgebirge. Schon von weitem sahen wir die Kirche im hellen Gewandte inmitten der Landschaft leuchten. Dann waren wir auf der instandgesetzten Straße vom Platten nach Quinau bald vor Ort.
Der provisorische Wiesenparkplatz war gemäht und konnte die zahlreichen Fahrzeuge aus den verschiedensten Regionen aufnehmen, darunter auch den Bus unserer Bitterfelder Heimatgruppe.
eimatgruppe.
Obwohl die sogenannte Rosenkranztreppe, die zur Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung“ führt und jetzt wieder begehbar ist, wird diese nur sehr selten benutzt. Der Zugang zur Treppe über die uralte Lindenallee ist nicht optimal erreichbar. Deshalb müssen die Wallfahrer über die Wiese zur Kirche hinaufgehen.
Schon eine Stunde vor Beginn der Messfeier fanden sich Wallfahrer ein. Unser Heimatpfarrer Karl Brünnler gehörte dazu, denn er bot in der Stunde vor dem Beginn Beichtgelegenheit in der Nebenkapelle an. Nach und nach füllten sich die Bänke mit Wallfahrern.  Auf einer Seite hinten fehlen leider noch einige Kirchenbänke, so dass die Besucher dort stehen mussten. Hoffen wir, dass sich Bänke beschaffen lassen oder gespendet werden.  Wie immer ist der Wallfahrer von den lebhaften Farben der Deckenfresken beeindruckt, die seit drei Jahren wieder aufgefrischt zu sehen sind. Ebenso zu bestaunen war der reichhaltige Blumenschmuck im Altarbereich, eine würdige Umrahmung für die Verehrung der Muttergottes.
Traditionell wurde der Gottesdienst mit dem Gebet des Rosenkranzes begonnen. Vorgebetet wurde er von unserem Landsmann Jürgen Schmidt, der auch als Ministrant fungierte. Die Heilige Messe wurde wie in den vergangenen Jahren von unserem Heimatpfarrer als Hauptzelebrant gehalten. Konzelebranten waren P Miroslav Dvoulety aus Görkau, P. Alois Heger aus Komotau und Pfarrer Winfried Runge aus Haldersleben. In seiner Predigt ging Pfarrer Brünnler auf die Gedenkfeier am Vortage in Deutschneudorf ein. Sein Thema war die biblische Begegnung der zwei heiligen Mütter Maria und Elisabeth, welcher bekanntlich die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung“ gewidmet ist. Er gab zu bedenken, wie sehr das Ansehen der Mutterschaft in der heutigen Zeit herabgewürdigt wird. Als Christen dürfen wir diesen „Mainstream“ nicht dulden.
Die heilige Kommunion wurde von der Mehrzahl der Wallfahrer empfangen und wurden damit im  christlichen Glaubensleben gestärkt. Mit gemeinsamen Gebeten und Liedern – in perfekter Orgelbegleitung – wurde der Gottesdienst eine besinnliche Einkehr und ein unvergessliches Erlebnis.
Im Anschluss daran traf sich ein Teil der Komotauer Landsleute und Gläubige aus Olbernhau und Neuhausen bei mitgebrachtem Kaffee und Kuchen draußen vor der Kirche.  Auch Paula Luft aus Trupschitz hatte einen Korb köstlicher Backwaren mitgebracht. Dieses heimatliche Zusammensein mit vielen Gesprächen sollte beibehalten werden. Für mich gab es eine besondere Überraschung – ein kleines Wunder: Ich begegnete einem Landsmann aus Kindertagen nach 70 Jahren.  Wir konnten lebhafte Erinnerungen austauschen
                                                                                                Hedwig Gemmrig-Helmich
Die renovierte Wallfahrtskirche
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Heilige Messe mit Pfarrer Brünnler

Orgelspiel und Gesang erfüllten die Kirche

Wallfahrtsbesucher
Messebesucher

Komotauer auf Wallfahrt

Landsleute beim Gottesdienst

Die deutsche Wallfahrt  am war sehr gut besucht
Landsleute vor der Kirche:
Gerlinde Lohmüller mit Tochter und Schwester Anni Bähr (Mitte),

Komotauer Wallfahrer

Pfarrer Brünnler im Gespräch.
Es wurde Kuchen und Kaffee für die Wallfahrer gereicht.

Komotauer  Landsleute  nach dem Gottesdienst

Komotauer Landsleute
Gruppenfoto unserer Komotauer Wallfahrer und Gäste aus Olbernhau
Außer den gekennzeichneten Bildern sind
alle anderen von HKB Hedwig Gemmrig
 
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